Das wars hier.

Ich bin zwar keine Legende, aber ich stehe auf Anarchie:
http://iamtylerdurden.tumblr.com/

Der 1777ste Post

Hörner sind wohl abgestoßen. Es geht weiter, nur irgendwo anders:

Das Ende vom Anfang

Hier ist es ja wieder verdächtig ruhig geworden in letzter Zeit und ich hab das Gefühl, ich bin den wenig verbliebenen Mitlesern noch eine Erklärung schuldig. Ich blogge kaum mehr, weil ich das Gefühl habe, alles schon erzählt zu haben. Die ganzen Stimmungsbilder, Kurzgeschichten und Allegorien, die mehr oder minder meine Sauf- und Weibergeschichten beschrieben, dies alles änderte an meinem Leben einen Scheißdreck. Genausowenig bin ich aber mittlerweile ein Protokollant meines Privatlebens. Ich bin Blogmüde geworden. Ich hab mich hier ausgetobt, stellenweise kindisch und an der Grenze zur peinlichen Selbstdarstellung Das zwanghafte Rotieren um die eigene Bedeutungslosigkeit als Antriebsfeder für viele Blogger ist an sich nichts Verwerfliches. Wir brauchen alle Applaus und Bedeutung im Leben. Das ändert aber nichts daran, dass es mich mittlerweile kolossal nervt, genauso wie mich viele meiner eigenen Einträge im Nachhinein nerven. Was ich allerdings immer am Bloggen schätzen werde, ist dieses Unfertige, dieses ständige Anfangen von etwas, das keinem Korrektiv unterliegt. Losrotzen unter eigener Schirmherrschaft, das ist tatsächlich das Beste daran.

Warum ich diesen und einen viel, viel einschneidenderen Entschluss gefasst habe? Über Männer und Torschlusspanik gibt es unzählige Bücher, Lieder oder Filme. Die meisten Menschen arbeiten darauf hin, dass sie eines Tages den Partner fürs Leben finden. Mit dem sich ein Haus und eine Familie gründen und eine emotionale Geborgenheit erzeugen lässt. Und irgendwann beginnt man(n) zu realisieren, was man dafür aufgegeben hat oder musste. Der Entschluss eine Entscheidung für den Rest seines Lebens zu treffen fällt vielen Männern (laut Klischee) nicht leicht. So auch mir. Doch ich habe ihn getan um uns beide vor einer langen schmerzhaften Lüge zu retten. Die Gräfin wollte es immer nie das ich hier über unser Privatleben schreibe. Heute ist es mal so weit und ich hoffe sie kann es irgendwie verstehen.

Wohin sich mein Leben jetzt entwickelt oder schon entwickelt hat, wird sich zeigen. Ob ins positive oder negative. Der nächste Weg ist schon eigeschlagen. Doch dieser Blog gehört nicht mehr dazu.

Das Rauschen wird leiser, jetzt nimmt man die Melodie wahr.
















In diesem Sinne, bis irgendwann.









Trailer: Zombieland (Red Band)

Ich hab heut beim Fußball die Höchsnutte bekommen. Sie hatte SexKommaNull

Das Auenland kehrt zurück

Nächstes Jahr beginnt der richtige Dreh, aber schon jetzt werden die Kulissen zum Dreh gestellt. Sei dabei...

Hammer Time!

Hey ho Tyler Durden ist steif...

Ich mag den Brad ja. Coole Filme, coole Lebenseinstellung und hin und wieder ein Glas zuviel. Hier gibts die ganze Story....

Langenicht mehr vor zehn gebloggt....

Stell dir vor du organisierst eine Riesenfeier und alle gehen gleich wieder

Wir hatten trotzdem unseren Spaße. Siehe Görlitz, Freundeberg etc...

Paint it black

or not. Bin kurz davor.

Was für zwischendurch....

Gestern war ich peinlich. Morgen auch.

Freitag Abend. Eine Geschichte geht noch. Hab zur Auswahl:
Wie ich mit Metallica auf World Tour war und eine Tokio Hotel T-Shirt anhatte.
Wie ich alleine den Quellenberg aufschüttete um ganz oben einen Garten hinzubauen, damals nannte man mich Jakob und Otze komischerweise Richard Alpert.
Wie man mich versehentlich 6 Jahre für Christiano Ronaldo hielt und ich erst diesen Sommer den richtigen in Madrid auftrieb.

Da all diese Geschichten aus dem wahren Leben gegriffen sind und kaum Gelegenheit zum schmunzeln bieten muss ich mir wohl oder übel eine Geschichte ausdenken. Da in meinem Leben kaum etwas passiert habe ich folgende Storys zur Auswahl:
Wie ich eine ganze Urlaubswoche vorm PC saß und alle Folgen von "Ein Fall fürEscher" sah. Auf polnisch.
Wie ich vier Jahre in einer Fleischproduktion arbeitete und nie wusste das Fleisch aus Tieren gemacht wurde. Ich nahm an das es schon immer eingeschweißt in Discounterkühlschränken lag. Noch vor Jesus und noch vor Franz Beckenbauer.
Wie ich einmal nüchtern dieses Video sah und danach 100 Tage keinen Alkohol mehr trank weil ich hoffte das nun jedes Video so seien würde.

Ach fickt euch doch.

Ich geb ne Runde Wochenende, aber laut bitte.

Raus aus Afghanistan

... mit Schleichwerbung für Radeberger!

Filmtipp: Brügge sehen...und sterben?


und hier noch die beste Szene des Films...

Auszüge aus Richards E-Mails

und ja er kann den Blog mitlesen!

28.07.09 18:03 Uhr
wuff!!

also mir geht es gut, und ja meine emails werden vorher durchleuchtet damit ich keine in formation rausgebe!^^
hab mich übelst über das buc mit den bildern gefreut, bloß es muss hierunter irgendwie nass geworden sein, die seiten klebten zusammen, aber ich hab es wieder halbwegs hinbekommen!
Ja ich hab auch meinen Laptop mitgenommen wegen zocken und so, lass mir von der mutti mal paar spiele runterschicken!^^
zeitverschiebung ca. 2 1/2 std. geht schon! de kippen hier sind der hammer, sage und schreibe 7€ de stange und da rauch ich schon das teuerste^^, das problem ich kann zwegs zoll nur 3 schachteln hochschicken, sinnlos!
deinen block les ich immer wenn ich mal zeitfinde ins internet zugehen, fahren fast täglich raus, meist zwar nur in der nähe vom lager aber bald fahren wir schon mal 5 tage raus, soll mir auch recht sein, da geht die zeit schneller um!
ist mein brief mit ne cd wo sich die ersten bilder befinden noch nicht eingetroffen?
Schick mir auch mal adressen von jedem möglich damit ich paar schöne ISAF POSTKARTEN schicken^^

Liste von sachen die ich noch benötige (ich ruf dann nochmal de eltern an,bloß das du die nochmal dran errinnerst falls sie es vergessen sollten!):
- ein kleine radio
- Rohlinge (bbefinden sich aufen schreibtisch
- das Spiel "TITAN QUEST" befindet sich in meim PC spiele schrank
- 2 tüten pombären
das war es vorerst einmal!


Grüße de eltern von mir und den rest der sippschaft und freunde und heike!
Hau rein

ps. hab noch nicht geschossen, will auch nicht in den genuss hier kommen! ;-)

30.07.09 16:30 Uhr
(Fragen von mir)
Wie siehts aus mit unserer Webcam Aktion?
Kann ich deine E Mails auf meinen Blog stellen?
Hinz hat deine XBox mit spielen heut geholt?
Kam meine SMS an?
Hast mein Zombie Comic gelesen?
Willst Harvest Moon DS, da geht die Zeit weg?!
Soll ich ALk schicken?
Bräute?

grüße!

zu 1. wird wohl eher nx weil dafür die verbindung hier zuschlecht ist
zu2. kannste aber ni übertreiben^^
zu 3. soll er doch hauptsache deer gibt mir dann ein spiel aus wenn ih wieder komme? sag ihm das glei so!^^
zu 4. neee kam nicht an
zu 5. noch nicht
zu 6. ne hab noch GTA
zu 7. ja bitte!^^
zu 8. sieht hier eher mau aus!^^

ich meld m,ich sonntag nochmal fahren jetzt die nächsten drei tage rasu!
grüße de leute
viel spaß mit deim neuen "auto"
wenn ich wieder komme verheize ich dich sowieso mit meim neuen!^^
hau rein

Ich frag mich jetzt wo ich noch reinhauen soll? Wer von Richard eine Karte geschickt haben will, einfach an ICQn oder anmailen, kommentaren. Wer Richard einen Brief wait what?, ja einen Brief schicken will der kann die Adresse von mir erfahren.
Wer ihm was lustiges schicken will, muss sich sputen. Ich schick ihm am Montag ein Paket mit lauter sinnvolen Sachen.
Falls ich es nicht erwähnt habe, schickt ihn einfach mal ein Mail wo drin steht: Halt durch, Keule. Sowas hilft.

Und es steht immernoch!

Ich bin mal dreist

Ja bin ich oft. Ich weiß. Aber hier mal eine Kritik die wirklich lust macht auf "Inglourious Basterds". Angesehen hätte ich mir den Film ja eh. Ich könnt mir ja immernoch in den Arsch beißen das ich ihn damals nicht in Bad Schandau besucht habe. Diese kritik jedenfalls ist exzellent und auch das negative wird mir gefallen. Jede Wette.

"Man weiß ja erst einmal überhaupt nicht, was man schreiben soll. Ist nicht alles schon gesagt? Die PR-Maschine für Tarantinos neuesten Film läuft seit einem Jahr auf Hochtouren. Die Dreharbeiten in Brandenburg, die Parties in Berlin, die privaten Screenings in Potsdam, für die Babelsberger Praktikanten im Kreuzberger Videodrom Quentins Wunschliste abarbeiten mussten; dann die lauwarme Reaktion auf den fertigen Film in Cannes, die schlappen Trailer, die Gerüchte um einen Umschnitt, den Produzent Weinstein angeordnet hätte und schließlich die pompöse Berlin-Premiere. Ja, und dann ist er da, der Film. Und die gute Nachricht ist: INGLOURIOUS BASTERDS ist eine Überraschung. Er ist überhaupt nicht das, was irgendjemand erwartet hat. Er ist kein Remake vom Castellaris Söldnerknaller von 1977, mit dem er einzig und allein den Titel gemein hat (und selbst den hat Tarantino "bastardisiert"), er ist auch keine Hommage an Landseraction wie DAS DRECKIGE DUTZEND, oh nein, INGLOURIOUS BASTERDS ist überhaupt kein Actionfilm. Was wir hier sehen, ist Schauspielerkino, auf der narrativen Ebene geteilt in fünf größtenteils kammerspielartige Vignetten, die Tarantino "Kapitel" nennt. Was paßt, denn sein Film beginnt mit der Prämisse "Es war einmal", und seine Widerstandsgeschichte im besetzten Frankreich des Zweiten Weltkriegs ist genau das: Ein Märchen.

Nach dem Vorspann, in dem Tarantino sich noch nicht einmal für einen "coolen" Schriftsatz entscheiden kann, sondern gleich ein halbes Dutzend verbraten muß, macht der Film bereits eine Vollbremsung: In einer viertelstündigen Sequenz besucht der charmant-dämonische "Judenjäger" Hans Landa (Christoph Waltz) einen französischen Bauern, bei dem er untergetauchte Juden vermutet. Diese Szene ist bereits über den grünen Klee gelobt worden, und das völlig zu Recht. Sie gehört in ihrer unnachgiebigen Spannung, mit ihrem exzellent geschriebenen Dialog nicht nur zu Tarantinos besten Arbeiten, sondern zu den aufregendsten Kinomomenten der letzten Jahre. Auch wenn der Film diese Form danach nicht wieder erreicht, ist der Startschuß gefallen für eine Ansammlung mitunter brillanter Momente, in denen es Tarantino - und das ist das Grandiose an diesem Film - vor allem um seine Figuren geht. Und das sind erfreulich vielschichtige Figuren: Die Widerstandskämpferin (Mélanie Laurent), die den Nazi-Führungskader in ihrem Kino bei einer Premiere zu verbrennen gedenkt, ist verbissen und kalt; der deutsche Soldat und Nationalheld Frederick (Daniel Brühl) ist so ambivalent, daß man bis zum Schluß nicht weiß, in welche Richtung er schwenken wird; August Diehl als unnachgiebiger Gestapo-Mann verängstigt mit seinem schleichenden Wahn und Sadismus, Sylvester Groth ist unglaublich komisch als Goebbels, und über allem steht natürlich Waltz, der große Freude an seiner farbenfrohen, detailreichen Rolle und diese auch mit allen nur denkbaren Nuancen ausstattet. Ausgerechnet die titelgebenden "Basterds", die Söldnertruppe amerikanischer Juden rund um Brad Pitt, bleibt blass. Das sind tumbe Typen ohne jede Charakterisierung mit der unerträglichen Hackfresse Eli Roth im Mittelpunkt; neben diesem Ami-Proll ist es ausgerechnet Til Schweiger, der wenigstens zum Schmunzeln einlädt und auch als Einziger eine wüste Backstory geschenkt bekommt. Die "Basterds" sind das schwächste Element in dieser Kollektion reicher Figuren. Und sie sind eh nur Nebensache.

Da es in dieser Plotte keine Hauptfigur gibt, muß man auf den Mann zu sprechen kommen, der ohnehin der selling point dieses Film ist: Quentin Tarantino selbst. Nach seinen letzten zwei mißlungenen Filmen hält sich der redselige Filmemacher erstaunlich mit Mätzchen zurück. Die wenigen "typischen" Tarantino-Momente wie etwa die seltenen Freeze Frames mit Namenseinblendungen wirken hier wie Störfaktoren; als würde der Mann sich selbst noch nicht so recht über den Weg trauen. Als würde er rufen: "Hey, keine Sorge, jaja, das ist ein Film von mir." Die Hommagen sind aufgesetzt (schon nach 20 Minuten muß Fords THE SEARCHERS ohne Sinnzusammenhang dran glauben), die Insiderwitze nerdig (Eli Roth darf sich als "Antonio Margheriti" vorstellen - der Name eines der profiliertesten Italoknaller-Regisseure) und die Musikauswahl planlos. Es ist ja schön, daß Tarantino ein Herz für unbekanntere Filmmusiken hat und ja, auch ich mag Morricones "Un Amico" aus REVOLVER sehr. Aber muß man die eigene Plattensammlung in einem Spielfilm so penetrant zur Schau stellen? Der gewollt krasse Stilbruch mit David Bowies CAT PEOPLE-Song "Putting Out Fire" lädt in seiner Plattheit zum Fremdschämen ein. Aber jenseits dieser Mißgriffe stellt sich Tarantino als Regisseur komplett in den Dienst seiner Figuren. Seine langen, vielen Zuschauern zu langen Dialogszenen sind teilweise ohne erkennbare Handschrift inszeniert - zumindest in der Kellerkneipensequenz hätte ich mir ein paar Verdichtungen gewünscht - weil nichts ablenken soll von diesen großartigen deutschen und österreichischen Schauspielern (mal abgesehen von der unterirdischen Diane Kruger, die nicht mehr deutsch sprechen kann, höchstens mit französischem oder auch mal amerikanischem Akzent) und diesen ausgefeilten, von Tom Tykwer brillant übersetzten Dialogen. Das mag den einen oder anderen vor den Kopf stoßen, aber das sind vor allem diejenigen, die Tarantino eher über seine Epigonen begreifen denn über seine eigenen Filme. Denn das ist immer noch der Regisseur von JACKIE BROWN.

Derlei Zurückhaltung sorgt immerhin dafür, daß der Einsatz filmischer Stilmittel noch eine Bedeutung hat. Haben Regisseure wie Michael Bay mit ihrer Holzhammerregie ein sinnfreies Dauerfeuer zu ihrer Maxime gemacht, hat eine Zeitlupe bei Tarantino tatsächlich noch eine Bedeutung. Wir sehen hier einem Mann zu, der das Kino liebt. Er liebt nicht uns, sein Publikum. Ihm ist es egal, daß die Leute - besonders in seinem Heimatland - scharenweise aus einem Film rennen werden, in dem sie dazu gezwungen sind, Untertitel zu lesen, und das einen Großteil des Films lang. Hinter all dem Irrsinn, den Tarantino ausstrahlt, hinter dem bescheuerten Image, das er nach draußen trägt und dem Quatsch, den er erzählt, steckt ein Filmemacher, der noch großen Respekt vor dem Medium hat. Ein Gegenbeispiel liefert er gleich mit: Den Film, den der Führer letztlich bei der Premiere zu sehen bekommt, durfte sein Kumpel Eli Roth drehen, und der hat ganz offensichtlich noch nie einen Film aus den 40er Jahren gesehen. Und sich auch nicht die Mühe gemacht, das nachzuholen. Tarantino hingegen verneigt sich mit BASTERDS vor allem vor der deutschen Filmindustrie, vor Pabst, vor Jannings, aber auch vor Winnetou und Edgar Wallace. Er hat, und daher vielleicht auch die inszenatorische Zurückhaltung, seinen deutschen Film gemacht."

Geklaut bei dasManifest.com